News
29. September 2009
DM-Gold knapp verpasst – Riesenfreude über 2 mal Silber
(fre) Jedes Jahr aufs Neue werden auf dem Gelände des ZDF in Mainz die Deutschen Inline-Speedskating-Meister im Vereins-Teamzeitfahren über 10 km gekürt. Das Skate-Team-Lübeck kann dabei sowohl im Damenbereich als auch mit dem Etap-Race-Team im hart umkämpften Männerbereich mit starken Teams aufwarten. Noch im vergangenen Jahr waren die Damen aus der Hansestadt mit Platz 4 knapp am Podium gescheitert, während die Herren schon 2008 mit der Bronzemedaille einen tollen Erfolg einfahren konnten.
Stärker aufgestellt denn je, lag die Messlatte in diesem Jahr etwas höher. Sowohl die Lübecker Damen als auch die Herren konnten mit zu den Favoriten auf den Titel gezählt werden und es wurden die erwartet knappen Rennen. Größter Konkurrent der Damenmannschaft um die Nordcupsiegerin Maritje Sell war das Vereinsteam vom SCC XSpeed Berlin. In den ersten 4 von 5 Runden lagen die Teams zeitlich etwa gleichauf. In der vorletzten Kurve ereignete sich dann der Worst-Case. Zwei der drei übriggebliebenen Lübecker Speedskaterinnen stürzten. Die Medaille vor Augen kämpften sie sich aber über die Ziellinie und konnten sich über die Silbermedaille riesig freuen. Somit war der größte Erfolg für ein Lübecker Damenteam bei einer DM perfekt. Maritje Sell dazu: „Ich bin echt froh über den Kampfgeist der Mädels, aber auch der Spaß am Rennen hat uns letztlich zum Erfolg getragen.“ Bei den Herren ein altbekanntes Bild. Mit international erfahrenen Skatern ging das Team von Blau-Gelb Groß-Gerau als klarer Favorit an den Start. Aber das Etap-Race-Team mit einer Reihe tempoharter Fahrer um Nordcupsieger Lukas Wannagat wollte den Hessen den Titel streitig machen. Das Rennen verlief äußerst knapp. Über die 5x2 km lange Strecke trennten die Top-Teams pro Runde maximal 4 Sekunden. Am Ende dann musste sich das Etap-Race-Team nach einer tollen kämpferischen Leistung um knapp 15 Sekunden den Favoriten geschlagen geben. „Mit der Silbermedaille“, so der neue GBC-Gesamt-6. Sebastian Rehse, „sind wir dennoch so erfolgreich wie noch nie bei einer Team-DM. Darauf können wir echt stolz sein“.





