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Topplatzierungen beim Hamburger Halbmarathon
Lediglich 23 Hundertstel trennten Sebastian Rehse vom Etap-Race-Team vom Neuseeländer Kalon Dobbin (Powerslide World Team) als dieser nach 35:33,75 Minuten den Sieg des 16. hella hamburg halbmarathons ersprintete. Dazwischen lag mit Scott Arlidge (ebenfalls Powerslide World Team) ein weiterer Neuseeländer, der den Doppelsieg somit perfekt machte.
Dennoch eine beachtliche Leistung des Schweriners Sebastian Rehse an diesem strahlenden Tag, an dem das Etap-Race-Team in voller Besetzung an den traditionellen Start des Hamburger Halbmarathons auf der Reeperbahn ging.
So wie am Vorabend des Halbmarathons die Reeperbahn noch fest in den Händen der Harley-Davidson-Rocker war, die am selben Wochenende wegen der Harley-Days die Hafenstadt bevölkerten, erlebte die Meile am Sonntagmorgen dann ein weiteres Spektakel.
Um 9.30 Uhr ging es auf die Strecke. Das Etap-Race-Team konzentrierte sich ganz auf die Topfavoriten des Powerslide World Teams.
Das Feld verhielt sich zunächst relativ ruhig, bis es nach etwa 7 Kilometern nach einer kurzen Auffahrt zur Hamburger "Bergwertung" kam. Sören Harder (Team Speedlager.de) fuhr der Wertung von vorn entgegen. Dobbin und Arlidge platzierten sich dahinter, während die Rehse-Brüder die Position hinter den Powerslide-Fahrern suchten. Etwa 200 Meter vor der Zwischenwertung war der Sprint eröffnet. Sebastian Rehse gelang es, sich als Zweitplatzierter hinter Arlidge und vor Dobbin und seinem Bruder zu behaupten. Die Neuseeländer waren somit aufmerksam geworden, dass mit dem Etap-Race-Team zu rechnen ist.
Unmittelbar nach der Bergwertung wurde das Tempo kurz verschleppt, bevor Felix Rehse die Initiative ergriff und das Tempo hochfuhr. Es bildete sich eine Spitzengruppe von etwa 8 Mann heraus. Nach dem Führungswechsel verschärfte Scott Arlidge erneut das Tempo derart, dass nur noch Sebastian Rehse folgen konnte. Sören Harder gelang es mit einem engagierten Kraftausdauerakt, den Anschluss an die drei Ausreißer wieder herzustellen. Die vier Ausreißer fuhren von da an ihr eigenes Rennen. Die Powerslider testeten immer wieder das Durchhaltevermögen der beiden deutschen Fahrer Sören und Sebastian. Sören riss durch Attacken immer wieder ab, bewies bei seinem Heimrennen jedoch viel Herz und Leidenschaft und kämpfte sich so immer wieder heran.
Auf der gut 800 Meter langen, leicht ansteigenden Zielgeraden musste dann der finale Sprint entscheiden. Dieser wurde von Sören Harder eröffnet. An Position 4 liegend, fuhr Sebastian in der idealen Position, um das Vorhaben der Neuseeländer in Diensten des Powerslide World Teams "zu lesen". Erst 200 Meter vor dem Zielstrich kam es dann zur Attacke seitens Powerslide. Erfolgreich konnte Sebastian folgen und konnte mit dem 3. Platz erneut seine gute Form unter Beweis stellen.
Im Verfolgerfeld indes war von Kilometer 11 an Felix Rehse vom Etap-Race-Team enteilt und kämpfte allein gegen den Wind, Wärme und das stets in Sichtweite folgende Verfolgerfeld. Auf die Unterstützung seiner Teamkameraden Erwin Bergen und Daniel Hönigl zu Recht vertrauend, konnte er jedoch gut 150 Meter Vorsprung ins Ziel retten. Felix Rehse landete somit auf Platz 5.
Im Sprint des 6köpfigen Verfolgerfeldes konnten Erwin Bergen und Daniel Hönigl dann noch die Plätze 8 + 9 für sich verbuchen. Damit hatten sich 4 Fahrer des Etap-Race-Teams unter den Top10 eingereiht. Eine tolle Leistung.
Lukas Wannagat hatte leider unter einer Muskelhautreizung zu leiden, sprintete dennoch beherzt als Erster der dritten Gruppe und Gesamt-12. über die Ziellinie auf der Rothenbaumchaussee.
Fazit: Tolles Wetter - tolles Rennen - tolle Platzierungen - nächstes Jahr wieder!
Nächstes Rennen des ERT: 11. Juli - Prezelle - Deutsche Meisterschaft Doppelmarathon
Ergebnisse - 15. hella hamburg halbmarathon:






