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Etap-Race-Team auf Deutschlandtour
1.) Fünfte Station des GIC's in Geisingen
2.) DM Halbmarathon in Gera
Fünfte Station des German-Inline-Cups in Geisingen
Am vergangenen Wochenende (11./12. September) standen nahezu alle nationalen Spitzenteams unter einer enorm hohen Reisebelastung.
Zunächst galt es den Weg ins neue Skateparadies der Republik, nach Geisingen, anzutreten. Dort stand am Samstagabend der vorletzte Lauf des GIC auf dem Programm. Mit dem Cado Motus World Team, dem Bont arena geisingen Team, dem Rollerblade Luigino Swiss Team und dem Powerslide Matter World Team war das Feld wieder einmal hochkarätig besetzt. Auch alle nationalen Topteams gingen anden Start.
Der Start auf den 1,8 km langen Straßenrundkurs durch die Stadt verlief verhalten und in den ersten zwei Runden war der Respekt der Fahrer vor dem anspruchsvollen und sehr engen Kurs noch deutlich spürbar. Fortan wurde jedoch häufig attackiert. Alle Versuche einen erfolgreichen Breakaway zu initiieren blieben jedoch erfolglos.
Die Fahrer des Etap-Race-Teams hielten sich unterdes im Feld in den Reihen der nationalen Spitzenteams auf.
Erwin Bergen hatte gesundheitsbedingt nicht die Luft für den ständigen Intervallrhythmus im vorderen Feld, konnte sich jedoch sehr gut im größeren Verfolgerfeld behaupten. Ähnlich erging es Daniel Hönigl, der - wie viele andere - dem technisch anspruchsvollen Kurs Tribut zollen musste. Aber auch er fuhr sein Rennen souverän im Verfolgerfeld zu Ende. Auch Sebastian und Felix Rehse konnten sich nicht bis zum Rennende im Spitzenfeld behaupten und mussten eben jenes nach sechs bzw. neun Runden, zum Teil aufgrund zu gutgläubiger und fehlerhafter Platzierung im Feld, ziehen lassen. Sebastian Rehse leistete im Verfolgerfeld seinen Teamkollegen Erwin und Daniel Unterstützung, während Felix in einer kleineren Gruppe, bestehend aus 3 Mann, dem Ziel entgegenfuhr. Ihm gelang es, den Sprint dieser Gruppe zu gewinnen. Am Ende standen für das Etap-Race-Team folgende Ergebnisse zu Buche:
27. Platz - Felix Rehse - 34:48,651
37. Platz - Daniel Hönigl - 36:27,371
44. Platz - Sebastian Rehse - 36:29,342
46. Platz - Erwin Bergen - 36:29,496
Den Tagessieg der Herren sicherte sich der vielfache Welt- und Europameister Bart Swings (BEL) vom Cado Motus World Team. Er benötigte für die 21,8 km lange Distanz 33:19,614 Minuten. Der Neuseeländer Reyon Kay sicherte sich Platz 2 vor seinem venezuelanischen Teamkollegen Alexander Bastidas (Bont arena geisingen Team). Bestplatzierter Deutscher und somit weiterhin Gesamtführender des GIC's wurde Felix Rhijnen auf Rang 4.
Das Rennen der Damen gewann - in 39:33,582 Min. - die Darmstädterin Mareike Thum in Diensten des Powerslide Matter World Teams. Einen Hauch dahinter Deutschlands beste Sprinterin Jana Gegner (Stadler-X-tech-Racing-Team). Auf Rang 3 kam die Argentinierin Andrea Haritchelhar ein. Sabine Berg, Gesamtführende des GIC kam, nach einer zu weit hinten liegenden Positionierung in der Sprintanfahrt auf Rang 5 ins Ziel.
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Starker Auftritt bei DM in Gera
Am Tag nach dem GIC-Wertungsrennen in Geisingen/Schwarzwald wollten am Sonntag im geschlagene 540 km entfernten Gera die Deutschen Meister über die Halbmarathon-Distanz ermittelt werden. Die meisten nationalen Spitzenfahrer/innen traten diese Reise daher an.
Zunächst wurden die Rennen der Damen gestartet. Hier gewann im Massensprint der Aktivenklasse Sabine Berg bei ihrer Heim-DM die Goldmedaille. Silber ging an die Vortagessiegerin Mareike Thum und über Bronze freute sich Tina Strüver (Halle/Saale).
Daraufhin rollten die Männer an die Startlinie. Für das Etap-Race-Team gingen in der Aktivenklasse Daniel Hönigl, Felix Rehse und Erwin Bergen, der jedoch aufgrund des Gesundheitszustands leider aussteigen musste, ins Rennen.
Nach anfänglichem Belauern wurde durch Attacken nahezu aller Mitfavoriten das Rennen - wider Erwarten eines üblicherweise taktischen DM-Laufs - hart und schnell gemacht. Auch Daniel Hönigl und Felix Rehse versuchten durch Attacken das Feld zu sprengen und eine Ausreißergruppe zu initiieren. Es gelang an diesem Tag jedoch leider nicth, dass sich ein erfolgreicher Breakaway - der wohl chancenreichste Rennverlauf für das Etap-Race-Team - formierte.
Eine Runde vor Schluss auf dem sechs Mal zu durchfahrenen Rundkurs suchte noch einmal Patrick Räthel (TSSC Erfurt) sein Glück in der Flucht. Einige Zeit sah es aus, als würde sein Vorhaben Erfolg haben. Im Verfolgerfeld herrschte Unentschlossenheit in der Nachführarbeit. Kurze Zeit später wurde jedoch zur Anfahrt aufs Ziel wieder Tempo aufgenommen. Nun schien es, als würde die Entscheidung über den neuen Deutschen Meister doch in der Sprintankunft fallen. 300 Meter vor dem Ziel war der Ausreißer gestellt.
Es kam zum finalen Sprint. Hier bewies einer der besten deutschen Sprinter - Dennis Dressel aus Gera - seine Qualitäten und sicherte sich souverän in einer Zeit von 34:33 Minuten die Goldmedaille. Dahinter konnte Patrick Täubrecht aus Dessau von der Sprintanfahrt seiner Teamkollegen profitieren und somit Platz 2 einfahren. Um Platz 3 wurde es eine Millimeterentscheidung per Zielschritt. Hauchdünn holte Tobias Hecht bei seiner Heim-DM die Bronzemedaille.
Etwas unglücklich positioniert und mit minder guten Sprintqualitäten konnte Felix Rehse im Endspurt der Aktivenklasse dennoch einen guten 6. Platz belegen. Daniel Hönigl kam auf Platz 14 ins Ziel und rundete einen guten Teamlauf ab.
Sebastian Rehse ging in der Ak 30 in den Kampf um die Goldmedaille und galt dort als einer der klaren Favoriten. Das Rennen der Ak 30 verlief verhaltener und war vor allem taktisch geprägt. In der Sprintanfahrt kam es 400 Meter vor dem Ziel beinah zum Sturz des gesamten Ak30-Feldes aufgrund eines Strauchlers eines mitfavorisierten und vorn platzierten Fahrers. Am besten aus der Situation heraus kam Oliver Engel (TuS Johannesgymnasium). Sebastian gelang es die Meter durch einen beherzten Sprint wieder gut zu machen. Ein letzter Zielschritt reichte um wenige Zentimeter dennoch nicht um den neuen Deutschen Ak-Meister Oliver Engel einzuholen.
Über die Silbermedaille und den Titel des Vizemeisters konnte sich das Etap-Race-Team dennoch freuen und aus diesem Wochenende ein positives Fazit ziehen.
Nächstes Rennen: Berlin Inline Marathon (World-Inline-Cup) am 25. September





